
Pollinators
Kolibri, Orange auf Türkis
Öl auf Holz
20,3 × 25,4 cm · 8 × 10 in
2021
Während ich mit dieser leuchtenden Farbpalette malte, habe ich ein wenig über das Sehvermögen von Kolibris recherchiert – und ein paar Erkenntnisse muss ich einfach teilen. Was haben ein Kolibri und ein Fangschreckenkrebs gemeinsam? Sie können Farben sehen, die für das menschliche Auge unsichtbar sind (zum Beispiel Ultraviolett). Das gibt mir ein kleines Rätsel auf. Ich verstehe ja, dass Blumen die volle Aufmerksamkeit der Kolibris wollen, um bestäubt zu werden. Es leuchtet mir also ein, dass Kolibris mehr Fotorezeptoren brauchen als wir Menschen. (Wir haben drei Arten von Zapfen – spezielle Zellen, die auf rotes, blaues oder grünes Licht reagieren –, der Kolibri hat vier.)
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Aber jetzt kommt’s: Der Fangschreckenkrebs hat zwischen 12 und 16 verschiedene Arten von Zapfenzellen! Und dabei bestäubt er nicht einmal irgendetwas.
Wozu um Himmels willen braucht er 12 Zapfen, da unten im Meer, wo er sich in Höhlen versteckt?
Ich bin einfach froh, dass Gott uns diese 16 Zapfen nicht gegeben hat. Wir würden wohl alle durchdrehen – oder uns wie dieser Krebs in Höhlen verstecken und anfangen, aufeinander einzuprügeln (ja, der Fangschreckenkrebs hat den kräftigsten Schlag im ganzen Tierreich). Übrigens: Danke, Naomi Pitcairn, für deine wunderschönen Kolibri-Fotos. Ich hoffe, dir gefällt diese gemalte Version.
Verfügbar · 400 €
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